Blizzard

Das wäre Blizzards Titan gewesen

Nachdem Blizzard ankündigte, den World of Warcraft-Nachfolger Titan eingestellt zu haben, wurden nun erste Informationen zum MMORPG bekannt.

Titan wäre anders geworden. Blizzard wollte ein Spiel entwickeln, das euch ungeheure Freiheiten in einer lebendig scheinenden Welt offeriert hätte. Die Geschichte des MMOs wäre auf einer futuristischen Erde angesiedelt gewesen, die sich von einer Alien-Invasion erholte. Mehrere Fraktionen hätten im Hintergrund um die Macht gestritten und ihr hättet euch für eine entscheiden müssen. Der Krieg wäre aber nicht offen ausgetragen worden, sondern im Geheimen.

Daher wäre euer Held am Tag einem regulären Geschäft nachgegangen, etwa als Bäcker, Koch oder auch als Geschäftsführer eines großen Unternehmens. Dies wäre komplett spielbar gewesen. Als Koch hättet ihr euch Waren besorgen und diese zu Essen verarbeiten müssen. Dazu hättet ihr nicht nur mit anderen Spielern, sondern auch mit detailliert ausgearbeiteten NPCs interagiert. Diese NPCs wären mit eigenen Persönlichkeiten ausgestattet gewesen, was dazu hätte führen sollen, dass ihr Beziehungen zu ihnen hättet aufbauen können. So wäre es möglich gewesen, eine eigene Familie zu gründen.

Wäre dann von eurer Fraktion eine Mission in Auftrag gegeben worden, hättet ihr euren Arbeitsplatz verlassen, euch in die Rolle eines Reapers, Jumpers, Titans, Rangers oder Juggernauts geschwungen und euch gemeinsam mit anderen Spielern aufgemacht, die Mission in speziellen Gebieten zu erledigen. Jede Klasse hätte über eigene Fähigkeiten verfügt, weswegen Teamwork sehr wichtig gewesen wäre.

Personen, die Titan gesehen haben und auch daran beteiligt waren, erklärten, dass man das Spiel als eine Mischung aus Team Fortress 2-meets-Destiny-meets-The Sims-meets-World of Warcraft hätte beschreiben können. Grafisch wäre es auch mit dem eher comicartigen Look des Online-Shooters Team Fortress 2 zu vergleichen gewesen.

Ein Insider behauptet sogar, dass Titan nicht komplett eingestellt wurde. Ein kleines Team würde noch immer daran arbeiten. Allerdings nicht, um das Spiel als solches zu veröffentlichen, sondern um zu schauen, welche Teile man daraus eventuell für andere Projekte verwenden könne.

Share this post

No comments

Add yours