World of Warcraft warlords of Draenor Screenshot

WoW-Addons sind Hürden für zurückkehrende Spieler

Blizzard sieht die vielen Addons des MMORPGs World of Warcraft als Fluch und Segen zugleich an.

Addons sind nötig, um einem bestehenden MMO mehr Content zu geben. Denn genau danach verlangen die Spieler. Sie wollen immer etwas Neues zu tun haben, wissen, wie die Geschichte weitergeht und den Helden noch weiter verbessern. Doch Erweiterungen stellen für zurückkehrende Spieler auch eine Hürde dar.

Blizzard zeigt sich aufgrund der jüngsten Verluste an Abonnenten wenig optimistisch. Designer Tom Chilton erklärt, dass man sich im Unternehmen unschlüssig darüber sei, ob man die Abonnenten überhaupt wieder zurückgewinnen könne oder ob das MMORPG weiter wachsen wird. Dies würde mit an den Addons liegen. Tom Chilton erklärt, dass man mit jedem Addon die Hürden für zurückkehrende Spieler höhen bauen würde. Viele würden sich abgeschreckt fühlen, vor allem, wenn sie ihren Helden noch weiter hochleveln müssen, um die neuen Inhalte spielen zu können. Einen Teil des Problems hätte man mit Warlords of Draenor beseitigt, da man seinen Helden direkt auf Level 90 bringen kann, dennoch zeigt sich Blizzard wenig enthusiastisch, was die Zukunft des MMORPGs angeht.

Wie man das Problem gänzlich aus der Welt schaffen will, dass erklärt Tom Chilton nicht. Doch die rund 800.000 verlorenen Abonnenten nagen am Unternehmen. Vielleicht wird man in Zukunft auf eine andere Content-Update-Struktur umsteigen und monatliche Updates liefern, wie dies etwa The Elder Scrolls Online, Guild Wars 2 oder Wildstar tun. Fakt ist, dass sich Blizzard etwas einfallen lassen muss. Denn die Abozahlen von World of Warcraft sinken weiter. Zwar wird Warlords of Draenor sicher dafür sorgen, dass die Zahlen wieder etwas steigen, ob dies lange anhalten wird, ist aber fraglich. Und auf lange Sicht könnten die Abonnentenzahlen noch deutlich weiter sinken. Blizzard ist im Zugzwang und man darf gespannt sein, wie die Lösung aussehen wird.

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